5 meist gefragte Appsgruppen für Verkauf und Zusammenarbeit mit Kunden

Jan 30, 2020
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Wir setzen die Artikelserie über gefragte Appstypen für Unternehmen fort. Im ersten Teil haben wir gefragte Programme und Services behandelt, die für Organisation und die Optimierung der inneren Geschäftsprozesse notwendig sind. In diesem Artikel berichten wir über Appsgruppen, die sich auf eine Zusammenarbeit mit Kunden ausrichten.  

TEIL 1: https://blog.andersenlab.com/de/5-meist-gefragte-appsgruppen-fur-verkauf-und-zusammenarbeit-mit-kunden/

Einer der Hauptmotivatoren, der die Firmen zum Starten von mobilen Apps bewegt, ist mobiles First-Prinzip. Der Anteil des mobilen Datenverkehrs hat an vielen gefragten Ressourcen noch vor 5 Jahren etwa 50% überstiegen. Seitdem haben sich die Firmen, von den aktivsten und strebsamen bis zu den „Normalos“, allmählich das Mobilsegment angeeignet. Der erste Schritt war in der Regel die Anpassung der Webseite für Mobilgeräte und am Anfang schien es, dass dies ausreichend gewesen wäre. Doch im Laufe der Zeit stellte sich heraus, dass Apps viel einfacher und schneller sind als die mobile Versionen der Webseiten. Der Trend hatte begonnen sich zu entwickeln, und allmählich haben sich Führungsgruppen gebildet, denen man die Mehrheit der mobilen Apps zuordnen kann.

5 meist gefragte Appsgruppen für Verkauf und Zusammenarbeit mit Kunden

Die Kategorien dieser mobilen Apps sind direkt mit dem Bereich verbunden, in dem die Firma das Unternehmen führt. Ebenso wie im Fall der Programme für interne Abläufe gibt es zahlreiche gefragte Gruppen von Client-Apps. Zum Schluss behandeln wir diese, die sich nicht in den TOP-5 befinden, aber auch erwähnenswert sind.

Produktkatalog und E-commerce

E-commerce gehört zu den aktivsten Entwicklungsbereichen. Obwohl die Wachstumsraten allmählich sinken, steigen die Geldsummen in diesem Bereich um etwa $ 0,7 Billion jährlich. Laut eMarketer-Prognosen wird sich der Anteil des E-commerce am Gesamtvolumen des Welthandels in 5 Jahren von 2018 bis 2023 von 12,2 auf 22% erhöhen.

Trotz der Dominanz von Internet Giganten wie Amazon, AliBaba und eBay erscheinen auf dem Markt zahlreiche neue Firmen. Diese Firmen arbeiten oft mit denselben Methoden wie AliBaba und eBay, nehmen aber dabei eine eigene Nische ein und haben Erfolg.

E-commerce-Firmen starten aktiv eigene Dienste, weil sie die wachsende Beliebtheit der mobilen Apps verstehen. Das sind in der Regel verschiedene Produkt- und Warenkataloge, die einfach und benutzerfreundlich sind. Durch Apps kann der Kunde für ihn interessante Ware auswählen, erwerben oder bestellen, sofern sie verfügbar sind. App-Kataloge ermöglichen dem Unternehmen, aktiv mit den Kunden zu kommunizieren und Feedback zu erhalten. Der Kunde bekommt den Komfort und die Möglichkeit, das Produkt jederzeit und überall zu bestellen.

Restaurants und Speiselieferung

Die Speiselieferungsdienste haben allein das Leben von Milliarden Menschen erheblich vereinfacht, indem sie ihnen die Notwendigkeit erspart haben, das Abendessen selbst zu kochen oder ins Restaurant zu gehen. Mobile Apps gewährleisten ein neues Komfortniveau – für Essenbestellung braucht man jetzt nicht vom Sofa sogar aufzustehen oder sich an den Computer zu setzten. Es ist auch nicht notwendig, dem Bedienenden anzurufen – es reicht, ein paar einfache Aktionen in App zu erfüllen. Letztlich wird das Essen in einigen Sekunden bestellt, genauso kann man einen Tisch im Restaurant reservieren, oder zum Mitnehmen zur bestimmten Zeit bestellen. Es ist ganz logisch, dass Inhaber von Restaurants und Lieferungsdiensten aktiv ihre eigenen Apps starten.

Banken und Zahlungsdienste

Und wieder steht der Gebrauchskomfort des Dienstes an der Spitze. Es ist überall möglich, wo es Internet gibt, eine Zahlung oder eine Überweisung per Handy zu machen. Dafür braucht man nicht nach einem Computer zu suchen und ganz sicher nicht zur Bankfiliale zu gehen. Allerdings hat das mobile Banking zusätzliche Besonderheiten und Vorteile. Mit Apps vieler Banken und Zahlungsdienste kann man zum Beispiel die Ware im Geschäft bezahlen. Im Idealfall erspart das die Notwendigkeit nicht nur Bargeld, sondern sogar Bankkarten bei sich zu tragen – es reicht, das Handy zu haben.

Eine der unseren größten Projekte ist die Arbeit am mobilen und Online-Banking für Tinkoff. Die Plattform vom Tinkoff umfasst nicht nur mobiles Banking, sondern auch viele zusätzliche Dienste – zum Beispiel, die Möglichkeit, eine klassische Bankkarte in alle Winkel der Welt zu bestellen. Kleinere Banken haben einfachere Apps, aber mindestens haben sie sie – sonst hat die Bank bereits im Konkurrenzkampf verloren.

Sharing und Leihe

Auch Leih- und Sharingdienste haben durch Einführung mobiler Apps neue Möglichkeiten bekommen. Mobilität ist in diesem Bereich überhaupt sehr wichtig: wenn der Kunde ein Fahrrad mieten will, um durch den Park zu fahren, 5 km bis zum nächsten Verleihstation zu gehen oder zu fahren, wird es ihm nicht so viel Spaß machen. Eine andere Sache ist, wenn Fahrräder im Park gleichmäßig verteilt sind und man sie mit einem QR-Code mieten kann. Kein Wunder, dass mit Aufkommen solcher Möglichkeiten die Leihdienste, die keine eigene App haben, sofort nicht mehr kosten. Dabei vereinfachen die Apps das Leben nicht nur den Nutzern, sondern auch der Firma selbst: es wurde einfacher, den Leihbesitz zu achten, es entfiel die Notwendigkeit in Pfänder und alle Finanztransaktionen werden elektronisch durchgeführt.

 

Miete und Verkauf von Liegenschaften

Im Fall mit Liegenschaften sind mobile Mietdienste mehr gefragt als Kaufapps. Die Leute suchen oft nach einer Mietwohnung oder einem Zimmer unterwegs, um sich schneller als andere zu bewerben. Zudem ist es viel einfacher, über die neuen Varianten den ganzen Tag zu erfahren. Die Nutzer, die Basisveränderungen nur abends am Homecomputer prüfen, verpassen den Großteil der günstigen Angebote.

Es gibt auch einen anderen Moment. Es ist viel einfacher, in Apps den Bot zu integrieren, der die Angebote für einen bestimmten Benutzer auswählen, über neue Optionen informieren usw. wird. Der Bot kann sogar im ganzen Internet nach Angeboten suchen, wenn es die Dienstpolitik erlaubt.

Unser Fachpersonal beteiligte sich an der Herstellung von Diensten sowohl für Miete als auch für Verkauf von Liegenschaften in verschiedenen Ländern. Wir haben zum Beispiel eine Mehrzweckapp für American Homes 4Rent entwickelt und auch geholfen, verschiedene Real Estate Apps für Märkte in Dänemark, Thailand, Russland und andere Länder zu erstellen.

Schlussfolgerung

Außer den Gruppen, die in den TOP-5 aufgezählt sind, es lohnt sich auch Apps für Taxidienste, Loyalitätsprogramme und Fahrkartenkauf zu erwähnen. Die Firmen starten solche Apps aus denselben Gründen aktiv: Kundenfreundlichkeit, Marketing und Loyalitätserhöhung.

Apps braucht, falls nicht jedes, dann fast jedes Unternehmen. Das Auflisten der Unternehmensgruppen, die keine mobile App brauchen, würde wohl nur wenig die Zeit in Anspruch nehmen. Das Problem besteht darin, dass man zuerst so ein Unternehmen finden muss, und das ist eine ziemlich schwierige Aufgabe, denn ohne App weiß niemand etwas darüber :).

 

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